Diese gesunden Riegel mag jede und jeder!

Ich habe eine gewisse Vorliebe für gesunde, nahrhafte, vitaminreiche aber trotzdem leckere Süssigkeiten. Und wenn ich sage Süssigkeiten, dann meine ich keine Zuckerdinger, nein im Gegenteil, es darf eben genau grad kein weisser, raffinierter Zucker drin sein. Als ich in Australien wohnte, liebte ich Dattel-Kokos-Rollen, oder Energy-Balls, die aus Trockenfrüchten und Nüssen gemacht wurden. Zurück in der Schweiz wurde ich immer experimentierfreudiger und bin über ein paar ganz tolle Rezepte gestolpert. Meine drei absoluten Lieblingssnacks sind veganes Laddu, Amaranth-Kakao-Riegel und Hanf-Hafer-Bars. Diese drei Snacks offeriere ich oft auch an meinen Workshops. Und immer werde ich nach den Rezepten gefragt. Um es für alle einfacher zu machen, schreibe ich sie hier auf. So kann man jederzeit einfach kurz auf meinem Blog nachschauen. En Guete!

Und übrigens: Es ist ein Workshop mit Nicole Seifert von Happy & Healthy Future in Planung, in dem wir noch weitere tolle Rezepte und viel Hintergrundwissen über Zucker kriegen. Ich freu mich! Und wie!

 

Aber hier nun mal die Rezepte.

 

Veganes Laddu – Rezept inspiriert von Stephanie Albert von Parvatasana

500g (am besten vorgeröstetes) Kichererbsenmehl (ich bevorzuge das von Rapunzel)
200g (manchmal etwas mehr) Kokosöl
100g Macadamiasplitter
ev. einige Datteln, gehackt
250g Jaggery oder Kokosblütenzucker oder gemischt Kokosblütenzucker mit Ahornsirup
je 1/2 TL Zimt, Kardamom, Vanille und getrockneter Ingwer

Röset das Kichererbesenmehl für ca 10 min und gebe dann langsam das Kokosöl dazu. Röste für weitere 20 min (bis es nicht mehr nussig schmeckt im Abgang).
Gib dann die Macadamianüsse dazu und röste noch ein bisschen weiter.
Falls Du Datteln dazugibst, gib sie mit dem Zucker oder Jaggery dazu und röste weiter.
Schmeck die Masse mit den Gewürzen ab.
Wenn alles eine teigige Konsistenz hat, streich die Masse auf einem Blech aus und drück sie wirklich sehr fest an. Sehr, sehr fest! Lass alles abkühlen und schneide ca 2x2 cm grosse Würfel.

 

 

 

Hanf-Hafer-Bar, Rezept inspiriert von Patricia Wittwer vom Prana Yoga

2 Tassen feine Haferflocken
1 Tasse Dinkelvollkornmehl
1 Tasse Hanfpulver oder Samen, oder gemischt (aus Bioladen/z.B. im Sesam Natura)
1 TL Salz (Himalaya)
1 TL Kardamonpulver
1 TL Zimtpulver
1 TL Macapulver (viel Eiweiss und gut für Vitalität, Ausdauer und auch Fruchtbarkeit)
4 TL flüssiges Kokosfett (oder Olivenöl, wenn’s nicht vegan sein muss, kann man auch Ghee nehmen. Ist auch sehr fein)
3 EL Rosinen, gehackte getrocknete Aprikosen oder Pflaumen oder getrocknete Beeren wie Acai oder Cranberries
4 EL Birnendicksaft/Kokosblütennektar, Agavensirup oder Ahornsirup
2-3 EL Sesamsamen, Kokosnussraspeln, Chiasamen oder Mohnsamen
1 Tasse Wasser, Reis- oder Hafermilch

Alles in eine Schüssel geben und von Hand untermischen
Backofen auf 175 C vorheizen
Den Teig auf einem eingefetteten grossen Blechrücken 1 cm dick ausstreichen
Das Backblech in der Mitte in den Backofen schieben und ca. 20 min. backen.
Warm in Riegel schneiden 

Quelle: NaturKraftWerke

 

Vegane Amaranth-Kakao Riegel inspiriert von einem Rezept von Attila Hildmann (an mich weitergereicht von Teresa T. – Danke!!)

160 g  Kakaobutter-Chips, im Wasserbad geschmolzen
120 g Amaranth gepufft
1 gestr. TL  gemahlene Vanille
50- 80 g Mandelstifte
100 g Cranberries
100g Agaven- oder Ahornsirup
100 g weißes Mandelmus
2-3 EL entölter Kakao
1 TL gemahlener Zimt
1 Pr. Meer- oder Himalayasalz

Kakaobutter in einem kleinen Topf über dem Wasserbad schmelzen. Geschmolzene Kakaobutter mit den anderen Zutaten vermengen.

Die Masse auf ein Backpapier geben und zu einem Rechteck von einer Dicke von ca. 1,5 cm formen. Ein zweites Backpapier darauflegen und die Masse kurz mit den Handflächen andrücken, um eine glatte Oberfläche zu erhalten.

Einige Zeit kühl stellen. Anschließend mit einem scharfen Messer in Riegel oder Häppchen schneiden. Ich mache sie relativ klein, also so 2 auf 3 cm. Im Originalrezept würden aus dieser Menge ca 10 Riegel geschnitten.

 

Ich wünsche Euch allen en Guete!

 

Ein Beitrag von:

Iris Stadelmann

Iris Stadelmann

Gründerin Yogart, Teacher, Bloggerin

Mein Weg zum Yoga hat schon in der Schulzeit begonnen. Doch bis ich regelmässig Yoga übte, dauerte es noch etwas. Via Asanas (körperlichen Übungen) fand ich dann mit der Zeit auch den Zugang zu den anderen Aspekten des Yogas, wie Atemtechniken, Meditation, Mantras. Vor ein paar Jahren habe ich dann meine erste Yogalehrerausbildung gemacht. Diese brachte einen regelrechten Stein ins Rollen.

Während mehreren Jahren habe ich verschiedenste Ausbildungen bei diversen internationalen Lehrern und Lehrerinnen absolviert, wie z.B. Baron Baptist (Power Vinyasa), Chris Chavez (Anusara), Julie Rose Smerdon (Anusara), John Oglivie (Purna Yoga & Yoga Therapeutics), Ana Davis (Pre- and Postnatal), Sean Corn (Vinyasa Flow), Maya Fiennes (Kundalini), Brie Mc Alpine (Kundalini), Duncan Peak (Power Vinyasa) und Susan Tomasko (Power Yoga). Zudem habe ich zahlreiche Workshops im In- und Ausland besucht, zum Beispiel bei Lucia Nirmala Schmidt (Faszien), Benita Wolfe Galvan (Anusara), Satyaa (Kundalini), Ross Rayburn (Anusara), Katchie Ananda (Anusara/Dharma), Richard Freeman (Ashtanga) oder Julie Martin (Vinyasa Flow). Ich bin auch Pilatesinstruktorin und Rücken- und Beckenbodentrainerin. Stetige Weiterbildung ist für mich essentiell.

Am Yoga fasziniert mich die Vielfältigkeit. Ich unterrichte ein Yoga, das auf die Körperausrichtung fokussiert, ohne dass es an Dynamik mangelt. Meine ruhige Art zu unterrichten steht dabei nicht im Wege, im Gegenteil.

Ich habe einen Master of Art in Kunstgeschichte und Anglistik sowie das höhere Lehramt für Mittelschulen abgeschlossen und bin Mutter von Joel und Maurice. Für einige Zeit habe ich in den USA und in Australien gewohnt.

Folge uns!

Unser Blog direkt in deiner Inbox

Nichts mehr verpassen - melde dich an und du erhältst jeden Blogpost direkt als Email.

Danke - ab jetzt verpasst du keinen Blogpost mehr!

Share This