Zum zweiten Mal ist zum ersten Mal

Auch dieses Jahr kann ich nicht anders als zu sagen: Wow, was für ein Wochenende! (Vgl Blog zu Workshops vom letzten Jahr) Maria Stylianaki kam nämlich auch 2016 wieder in die Schweiz, um ihr enormes Wissen auf ihre herzliche Art und Weise mit uns zu teilen. Dieses Jahr war das Programm aber nicht ganz so dicht gedrängt wie letztes Jahr, denn diesmal kam Maria exklusiv nur ins yogart Studio nach Wetzikon ZH. So hatte sie mehr Zeit, Zürich zu erkunden und vor allem auch das wunderbare Zürcher Oberland, inklusive Jucker Farm. Und wir hatten vor allem auch mehr Zeit zusammen, was sehr bereichernd war.

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Ich war aber ehrlich gesagt schon ein bisschen nervös,ob wir es schaffen mit nur zwei Workshops den Aufwand für Maria zu decken. Aber meine Ängste waren unbegründet. Die Workshops waren sehr gefragt und bald ausverkauft. Es hat sich also bereits herumgesprochen, dass Maria weit mehr als nur eine erfahrene und begnadete Lehrerin ist. Sicherlich hat uns auch die Unterstützung vom Liecht-Lädeli geholfen. Vielen herzlichen Dank, Stephanie.

Reise durch die Chakras

Dieses Jahr hat uns Maria Stylianaki auf eine innere Reise durch die Chakras mitgenommen. Der Fokus lag dabei vor allem auf dem ersten, dem Muladharachakra. Muladhara ist Sanskrit und heisst ‘Wurzel’.Und darum geht es auch. Das erste Chakra sorgt dafür, dass wir gut verwurzelt sind, ein Grundvertrauen in die Welt und in uns haben. Es geht darum, dass wir Stabilität in und um uns spüren und uns nicht um unsere Existenz, oder um unser Recht auf Existenz sorgen. Haben wir dieses Fundament nicht, können auch die anderen Chakren, die anderen Bereiche in unserem Leben nicht wirklich funktionieren.

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Innere und äussere Reise

Dass dieses erste Chakra für Maria sehr wichtig ist, hat sie bereits in der Einführung sehr klar gesagt. Denn arbeitet man an den oberen Chakras ohne das Fundament zu stärken, läuft man Gefahr fast wortwörtlich abzuheben. Dass ihr dies nicht passiert ist, zeigte sich auch in ihrer Art, uns zu unterrichten. Nie war es abgehoben. Immer hat sie alles, was sie an Theorie weitergab mit Beipielen illustriert. Oft sehr persönlich. Das hat – zumindest mir – irgendwie auch dabei geholfen, ehrlicher mit sich zu sein. Die eigenen Themen nicht wegzuschieben, sondern anzunehmen, und sich so auf diese Arbeit an den Chakras einzulassen.

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An beiden Tagen wurden – nach einem längeren Theorie-Input – zuerst einmal alle Chakras mit Übungen aus dem Kundalini-Yoga aktiviert. Diese Kombination aus gut illustrierter Theorie und ersten Chakra-Aktivitäten hat uns auf eine innere Reise geschickt, uns unsere Themen anschauen lassen. Jeder für sich. Danach haben wir die Chakras – allen voran das Wurzelchakra – im klassischen Anusara-Yoga erkundet. Auf diese Art und Weise konnten wir alle gemeinsam an unseren doch so individuellen Schwachstellen arbeiten. Die äussere und die innere Reise wurden so verbunden. Auf sehr kraft- und wirkungsvolle Art und Weise.

Die Kombination von diesem tiefen Wissen, dem grossen Erfahrungswert von Maria, unserer eigenen inneren Reise und wunderbarem Anusara Yoga war für mich einmalig. Und hat Lust auf mehr gemacht. Nächstes Jahr.

 

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Good Bye Dinner at the Airport

Ein Beitrag von:

Iris Stadelmann

Iris Stadelmann

Gründerin Yogart, Teacher, Bloggerin

Mein Weg zum Yoga hat schon in der Schulzeit begonnen. Doch bis ich regelmässig Yoga übte, dauerte es noch etwas. Via Asanas (körperlichen Übungen) fand ich dann mit der Zeit auch den Zugang zu den anderen Aspekten des Yogas, wie Atemtechniken, Meditation, Mantras. Vor ein paar Jahren habe ich dann meine erste Yogalehrerausbildung gemacht. Diese brachte einen regelrechten Stein ins Rollen.

Während mehreren Jahren habe ich verschiedenste Ausbildungen bei diversen internationalen Lehrern und Lehrerinnen absolviert, wie z.B. Baron Baptist (Power Vinyasa), Chris Chavez (Anusara), Julie Rose Smerdon (Anusara), John Oglivie (Purna Yoga & Yoga Therapeutics), Ana Davis (Pre- and Postnatal), Sean Corn (Vinyasa Flow), Maya Fiennes (Kundalini), Brie Mc Alpine (Kundalini), Duncan Peak (Power Vinyasa) und Susan Tomasko (Power Yoga). Zudem habe ich zahlreiche Workshops im In- und Ausland besucht, zum Beispiel bei Lucia Nirmala Schmidt (Faszien), Benita Wolfe Galvan (Anusara), Satyaa (Kundalini), Ross Rayburn (Anusara), Katchie Ananda (Anusara/Dharma), Richard Freeman (Ashtanga) oder Julie Martin (Vinyasa Flow). Ich bin auch Pilatesinstruktorin und Rücken- und Beckenbodentrainerin. Stetige Weiterbildung ist für mich essentiell.

Am Yoga fasziniert mich die Vielfältigkeit. Ich unterrichte ein Yoga, das auf die Körperausrichtung fokussiert, ohne dass es an Dynamik mangelt. Meine ruhige Art zu unterrichten steht dabei nicht im Wege, im Gegenteil.

Ich habe einen Master of Art in Kunstgeschichte und Anglistik sowie das höhere Lehramt für Mittelschulen abgeschlossen und bin Mutter von Joel und Maurice. Für einige Zeit habe ich in den USA und in Australien gewohnt.

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